Fachärzte für Gynäkologie, Neurologie und Psychiatrie

Praxisschwerpunkte

Gynäkologie und Geburtshilfe

Alle Leistungen der „Gynäkologie und Geburtshilfe“ sind auch am Standort in Wittenau möglich.

An modernsten Geräten bieten wir Ihnen sowohl in Birkenwerder als auch in Berlin 3D & 4D Ultraschalldiagnostik an.

Wir betreuen Sie vertrauensvoll bei Kinderwunsch- und Schwangerschaft bei Vorerkrankungen wie Depression, Epilepsie oder Multipler Sklerose.

Wir bieten Ihnen auch den hormonfreien Weg zur Verhütung an. Informieren Sie sich unter www.verhueten-gynefix.de oder sprechen Sie uns gerne dazu direkt an.

Hautalterung wird im Wesentlichen in zwei Kategorien unterteilt:

  1. Die exogene Hautalterung wird durch äußere Faktoren beeinflusst wobei Sonnenlicht eine große Rolle spielt.
  2. Die endogene Hautalterung wird vor allem durch Hormonmangel hervorgerufen, welcher sich spätestens ab dem 40. Lebensjahr bemerkbar macht.

Zur Behandlung der exogenen Hautalterung liefern frei verkäufliche Kosmetika einen wertvollen Beitrag, denn Sie enthalten unterschiedliche Pflegesubstanzen, Feuchtigkeitsspender und Radikalfänger.
Der zweite wichtige Faktor, die endogene Hautalterung, kann durch herkömmliche Kosmetika nicht beeinflusst werden.
Die hormonmangelbedingte, endogene Hautalterung und damit verbundene unerwünschte Hautveränderungen werden am besten durch die lokale Zufuhr der fehlenden Hormone behandelt.
Hormone selbst sind als medizinische Inhaltsstoffe deklariert. Deshalb muss Hormonkosmetika von Ihrem Arzt verordnet und in der Apotheke hergestellt werden. Aus diesem Grund gibt es die hochwirksamen Kosmetika nur auf Rezept.

  • Unsere körpereigenen Hormone haben einen großen Einfluss auf unsere Haut. Hormonmangel und Hormonungleichgewicht können Falten, Cellulite, Akne und Haarausfall verursachen.
  • Eine Möglichkeit die hormonelle Balance der Haut zu unterstützen bietet die moderne medizinische Kosmetik.
  • Leiden Sie unter Falten, Cellulite, Akne oder Haarausfall?
    Dann sprechen Sie bitte mit Ihrem Arzt.

Weitere Informationen zu den Produkten

Wir bieten Ihnen alle gängigen Impfungen an und richten uns streng nach den Impfempfehlungen der STIKO (Impfempfehlungen für Frauen mit Kinderwunsch). Grippeschutzimpfungen bieten wir allen unseren älteren oder chronisch kranken Patienten an.

Außerdem unterstützen wir die Empfehlung der STIKO der Grippeschutzimpfung aller Schwangeren ab dem 2. Trimenon!

Bringen Sie uns Ihren Impfausweis mit – wir beraten Sie gerne

Unser besonderes Anliegen ist es unsere jungen Patientinnen früh mitzubetreuen. Auch hier sehen wir unsere Aufgabe als Hausarzt der Frauen. Meist bietet sich die Erstvorstellung zur Impfung gegen HPV (Gebärmutterhalskrebsimpfung) an unsere Praxis kennenzulernen. Es findet bei der Erstvorstellung keine (!) gynäkologische Untersuchung statt, falls dies nicht unbedingt erwünscht wird.

Wir möchten unsere Patienten kennenlernen und auch Vertrauen schaffen damit der Gang zum Frauenarzt für niemanden mit Angst verbunden ist.

Wir betreuen mehrere Hundert Betroffene mit Multipler Sklerose und ein großer Anteil davon sind junge Frauen. Die Erkrankung selbst sollte Sie ebenso wenig wie die zur Verfügung stehenden Basis- und Eskalationsmedikamente (z.B. Interferone oder moderne Antikörperbehandlungen) von einer Schwangerschaft und Familiengründung abhalten. In Kooperation mit dem behandelnden Neurologen (natürlich auch, wenn Sie nicht bei “unseren” Neurologen in Betreuung sind) werden wir Sie zu allen Fragen eines Kinderwunsches und einer sicher überwachten Schwangerschaft beraten. Sollte eine Cortisonstoßbehandlung in der Schwangerschaft oder in der Stillzeit notwendig sein, kann diese ambulant in unseren Praxisräumen durchgeführt werden. Gerne bringen Sie auch Kinder mit. Bedenken Sie: nichts schützt so gut vor MS-Schüben wie eine Schwangerschaft!

Wir führen die Nackenfaltemessung nach FMF Deutschland durch.

Sowohl in der Frauen-  als auch in der Nervenheilkunde sind wir für sexualmedizinische und sexuelle Partnerschaftsprobleme kompetente Ansprechpartner und vermitteln nur bei Bedarf in Spezialambulanzen. Zu diesem sensiblen Thema möchten wir einen niederschwelligen Zugang für Sie schaffen und in professionellem und äußerst diskretem Rahmen Probleme benennen, Lösungsmöglichkeiten gemeinsam erarbeiten und neue Lebensqualität schaffen.

Zitat Berufsverband der Frauenärzte: „Immer wieder sehen wir Frauen den Wechseljahren mit unsicheren Gefühlen entgegen. Es gibt jedoch keinen Grund, nicht auch ab 50 noch attraktiv und in jeder Hinsicht aktiv zu sein.  Es gibt  Wege, den körperlichen und seelischen Problemen in dieser Zeit zu begegnen. Sie sollten diese Phase als wichtigen Teil Ihres Lebens akzeptieren, sich nicht selbst in Frage stellen und offen für Neues sein. Was Sie allerdings nicht als Schicksal hinnehmen sollten, sind gesundheitliche Einschränkungen. Die Medizin kann heutzutage mit vielfältigen Therapiemöglichkeiten die Beschwerden der Wechseljahre lindern oder beheben, so dass die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität erhalten bleiben.

Bei der Hormonersatztherapie (HRT) wird der in den Wechseljahren entstehende Hormonmangel künstlich ausgeglichen. Eine Hormonersatztherapie verfolgt nicht das Ziel, die bisherige Hormonkonzentration im Körper wieder herzustellen, sondern will gezielt die östrogenmangelbedingten Beschwerden und Krankheiten der Wechseljahre beseitigen oder – wenn frühzeitig begonnen wird – sogar verhindern. Wechseljahresbeschwerden wie nervöse Unruhe, Hitzewallungen, Schlafstörungen und andere typischen Symptome, welche die Lebensqualität von Frauen teilweise erheblich beeinträchtigen, können durch eine Hormonersatztherapie ursächlich wirksam behandelt werden.“

Ich berate Sie gern, stehe nach ausführlicher gynäkologischer Untersuchung und Beratung einschließlich Hormonbestimmung durch Blutspiegelbestimmung als Partnerin für körperliche, psychische und möglicherweise sexualle Probleme in dieser Lebensphase zur Verfügung.

Dabei werde ich mit Ihnen gemeinsam immer die niedrigste effektiv dosierte medikamentöse Behandlung und Behandlungsdauer wählen.

Behandlung von Beckenbodenerkrankungen einschließlich Inkontinenzsprechstunde und modernste Botox Therapie.

Neurologie

Angst und Panik (Steigerung der Angst) sind normale biologische Reaktionen auf Gefahr. In einer Bedrohungssituation kommt es zu Veränderungen der biologischen Funktionen die den Körper auf Flucht oder Kampf vorbereiten. Atemfrequenz und Herzschlag beschleunigt sich, der Blutdruck steigt, das Sehen ändert sich (Pupillen weiten sich). Dazu kommt eine psychische Komponente mit Anspannung, gesteigerter Aufmerksamkeit, Schreckhaftigkeit.

Wie fast alle biologischen Prozesse kann auch das Angstsystem gestört sein, es kommt dann zum Auftreten der genannten Phänomene entweder ohne erkennbaren Grund (Panikstörung) oder durch einen irrationalen Grund (Panikstörung mit Phobie). Außerdem ist das Angst-Regulationssystem bei manchen Menschen scheinbar in seinem Sollwert verstellt. In diesem Fall werden eine Vielzahl von Denkinhalten (in Bezug auf die Zukunft, die Gesundheit, zu Angehörigen) angstgefärbt wahrgenommen. Man spricht dann von einer generalisierten Angststörung.

Häufig haben Betroffene von Panikstörungen eine „Arztodyssee“ hinter sich. Bei plötzlichem Herzklopfen, verändertem Sehen, Todesangst wird häufig zunächst die Rettungsstelle aufgesucht, danach der Internist, Kardiologe etc. Durch die immer wieder eintretenden Traumatisierungen durch die vermeintliche Lebensgefahr kommt es zur Entwicklung von Depressionen, durch das Vermeiden der phobischen Auslöser (z.B. öffentliche Verkehrsmittel) kommt es zu einer schweren Störung der Alltagskompetenzen. Häufig ist es sehr schwierig für die betroffenen Menschen eine Einsicht in das Vorliegen einer psychischen Erkrankung zu gewinnen. Werden Angst- und Panikstörungen nicht behandelt so droht eine Chronifizierung.

Angst- und Panikstörung sind sehr gut behandelbar! Neben der Psychotherapie gibt es sehr gut wirksame und verträgliche medikamentöse Behandlungsoptionen als Ergänzung oder Alternative zu einer Verhaltenstherapie. Medikamente mit einem Abhängigkeitspotenzial sind in der modernen psychiatrischen Behandlung nahezu verzichtbar. „Beruhigungstabletten“ verschlimmern eine Angststörung in vielen Fällen und sollten unbedingt vermieden werden.

Gerade Menschen die unter Angststörungen leiden haben häufig Angst vor den Nebenwirkungen von Medikamenten; um so wichtiger ist hier das vertrauensvolle Miteinander von Betroffenem und Arzt. Wir bemühen uns die Sorgen unserer Patienten wahrzunehmen und wenn eine medikamentöse Behandlung angezeigt ist diese nach sorgfältiger Beurteilung der individuellen Situation auszuwählen. Die Therapie der Erkrankung erfolgt bei uns selbstverständlich entsprechend den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN).

Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland, die für die Betroffenen oft mit einem enormen Leidensdruck einhergeht. Daher ist es uns ein Anliegen, eine genaue Zuordnung des Krankheitsbildes sowie eine zielgerichtete Behandlung anzubieten. Die Diagnostik erfolgt im Rahmen eines Anamnesegesprächs und kann u.a. Labordiagnostik, eine spezielle psychologische Testung, die neurologische Untersuchung sowie eine Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie beinhalten.

Häufig treten Symptome wie Interessenverlust, Antriebsmangel und Stimmungstief auf. Ferner leiden die Patienten häufig unter Schlafstörungen, Gewichtszunahme oder – verlust sowie Konzentrationsstörungen. Neben vielen weiteren Symptomen können auch Ängstlichkeit, Grübeln und körperliche Beschwerden im Rahmen einer Depression auftreten.

Die Therapie der Erkrankung erfolgt bei uns entsprechend den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). Dabei kann eine medikamentöse Behandlung indiziert sein. Es geht in erster Linie darum, eine antidepressive Wirkung zu erreichen, aber auch eine Schlafstörung oder begleitende Angstsymptome können gezielt behandelt werden. Häufig kann eine psychotherapeutische Intervention bzw. die Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Behandlung sinnvoll sein. Großen Wert legen wir auch auf die begleitende psychosoziale Beratung.

Psychiatrie

Schätzungsweise zwei Millionen Menschen sind in Deutschland an einer Demenz erkrankt. Diese Erkrankung ist wie kaum eine andere eine große Herausforderung an die Angehörigen und an die Gesellschaft. Umso wichtiger ist ein verlässlicher und kompetenter Arzt, der durch alle Stadien der Erkrankung begleiten kann.

Bei Verdacht auf das Vorliegen einer Demenz führen wir die erforderlichen neuropsychologischen und laborchemische Untersuchungen durch. Wir veranlassen und organisieren auch die apparative Diagnostik. Vor einer leitliniengerechten Behandlung muss eine diagnostische Einordnung der Demenzform erfolgen. Dazu gehört in manchen Fällen auch eine Lumbalpunktion zur Liquordiagnostik oder als Ablassversuch, die in unserer Praxis durchgeführt werden kann. Wichtig ist die Erkennung symptomatischer Demenzerkrankungen (z.B. bei Stoffwechselerkrankungen oder Normaldruckhydrozephalus), die oft eine Behandlung der Ursache und vollständige Heilung erlaubt.

Sollte keine Heilung möglich sein, beraten wir sie bezüglich aller nicht-medikamentöser und medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten, um den Krankheitsverlauf zu verzögern. Sämtliche zugelassene Therapieverfahren können von uns verordnet werden. Wir beraten und helfen Ihnen auch bei allen sozialmedizinischen Aspekten der Erkrankung (z.B. Pflegestufe, Tagespflege, gesetzliche Betreuung, Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, Selbsthilfegruppen). Durch die nervenärztliche Betreuung mehrerer Pflegeheime ist es uns oft auch möglich, im Spätstadium eine kontinuierliche ärztliche Begleitung sicherzustellen.

Die Diagnostik und Therapie der Multiplen Sklerose bildet einen Interessen- und Arbeitsschwerpunkt unserer Arbeit. Es wird (wenn notwendig) die Möglichkeit einer schmerzfreien Lumbalpunktion zur Liquordiagnostik ambulant angeboten. In enger Zusammenarbeit mit Radiologen bieten wir einen schnellen Zugriff auf qualitativ hochwertige MRT Diagnostik.

Die MS – Behandlung erfolgt nach den aktualisierten Leitlinien der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft. Wir versuchen regelhaft eine stationäre Behandlung zu vermeiden, diese ist nur noch in Ausnahmefällen kurzfristig erforderlich. Alle zur Verfügung stehenden Therapiemöglichkeiten einschließlich der Infusionstherapien mit monoklonalen Antikörpern werden in unseren Praxisräumen durch entsprechend geschulte Mitarbeiter durchgeführt. Therapieeinstellungen mit Spritzentraining und Überwachung der modernen oralen Therapieformen wird durch unsere langjährig erfahreren MS Nurses gewährleistet. Besonderen Wert legen wir auf die psychosoziale Betreuung, Fragen Ihrer Patientenrechte und Patientenschulungen mit mehrfach im Jahr stattfindenden Informationsabenden in der Praxis.

Wir legen großen Wert auf flankierende Therapiemaßnahmen wie Krankengymnastik, Ergotherapie und ggf. Psychotherapie. In Zusammenarbeit mit den gynäkologischen Kolleginnen betreuen wir Sie bei Kinderwunsch, Schwangerschaft und Stillzeit mit dem jeweils individuell zugeschnittenem Therapieregime.

Die Parkinson-Krankheit ist eine häufige neurologische Erkrankung. Sie ist nach dem Erstbeschreiber, dem englischen Arzt Dr. James Parkinson, benannt und wird auch idiopathisches Parkinson-Syndrom, Morbus Parkinson oder Schüttellähmung genannt.

Sollten Sie eine Steifigkeit der Muskulatur, Bewegungsarmut und Zittern (Tremor) bemerken, so könnte bei Ihnen eine Parkinson-Krankheit vorliegen. Typisch ist die langsame Zunahme der Beschwerden, wobei oft zu Anfang nur eine Körperseite betroffen ist. Außerdem können ein verändertes Gangbild, verminderte Mimik, eine leise, monotone Stimme und die Veränderung der Handschrift vorkommen.

Neben der eigentlichen Parkinson-Krankheit gibt es viele andere Ursachen für derartige Beschwerden (z. B. vaskuläre und atypische Parkinson-Syndrome, Normaldruckhydrocephalus sowie andere Formen des Tremors). Daher ist zuerst eine umfangreiche Diagnostik notwendig. Bei dem ersten Kontakt in unserer Praxis führen wir immer eine gründliche Erhebung der Krankengeschichte, eine klinisch neurologische Untersuchung und eine Kernspintomographie des Kopfes durch. In unklaren Fällen haben wir außerdem die Möglichkeit, Sie zu nuklearmedizinischen Untersuchungen zu überweisen.

Wenn die Diagnose eines Morbus Parkinson bestätigt ist, führen wir einen sogenannten L-Dopa-Test durch. Patienten erhalten in der Praxis ein Parkinsonmedikament, und wir beurteilen mit ihnen zusammen, ob das Medikament Wirkung zeigt. Danach kann eine dauerhafte Behandlung mit Medikamenten eingeleitet werden, um die Beschwerden zu bessern. Diese erfolgt individuell nach den Bedürfnissen des Patienten und nach den Leitlinien der deutschen Gesellschaft für Neurologie. In der Regel ist der Morbus Parkinson eine über viele Jahre hinweg sehr gut mit Medikamenten und Krankengymnastik behandelbare Erkrankung.

Wir legen dabei großen Wert auf die regelmäßige Betreuung unserer Patienten. Das ermöglicht neben der optimalen Einstellung mit Medikamenten, und der Verordnung von Physiotherapie auch die Therapie von im Verlauf häufig hinzukommenden nicht-motorischen Beschwerden der Parkinson-Krankheit wie z.B. depressiven Verstimmungen, Gedächtnisstörungen, Schlafstörungen, vermehrtem Speichelfluss, niedrigem Blutdruck und häufigem Harndrang. Über unsere Parkinsonassistentin, die Ihnen auch telefonisch bei Fragen zur Verfügung steht, bieten wir die Verlaufsbeobachtung mit standardisierten Testverfahren (UPDRS) und medizinische Videobeobachtung zu Hause an.

Erst nach vielen Jahren der Behandlung treten bei einigen Patienten Veränderungen der Wirksamkeit der Medikamente, die sogenannten Wirkungsfluktuationen bzw. L-Dopa-induzierten Dyskinesien, auf. Diese machen eine Umstellung der Behandlung notwendig. Neben der Veränderung der Tabletten bieten wir die Einstellung auf eine Apomorphinpumpe (in Zukunft auch auf eine Duodopa-Pumpe) an und beraten Sie bezüglich tiefer Hirnstimulation.

Epilepsien gehören zu den häufigsten chronischen Erkrankungen in der Neurologie und können in jedem Lebensalter auftreten.
Häufig beginnt die Erkrankung schon im Kindes- oder Jugendalter, wobei die Behandlung von kindlichen Epilepsien nicht zu unserem Arbeitsschwerpunkt gehört. Epilepsien können viele Ursachen haben. Hauptsymptom der Epilepsie sind in der Regel epileptische Anfälle, die sehr unterschiedlich ablaufen können. Häufig, aber nicht immer, treten bei den Anfällen Gedächtnislücken und Bewusstseinsverluste auf. Auch Stürze und Verletzungen sind möglich. Epileptische Anfälle treten nicht nur bei Epilepsien auf.

Moderne antiepileptische Medikamente bieten hinsichtlich der Verträglichkeit oft wesentliche Vorteile in der Behandlung. In vielen Fällen lässt sich bei den meist chronischen Epilepsien mit Medikamenten eine langfristige Anfallsfreiheit erreichen. Auch Anpassungen der Lebensgewohnheiten sind manchmal hilfreich. Einzelne Patienten können bei schweren Formen auch von Heilmethoden wie Epilepsiechirurgie oder (selten) einer Schrittmacherbehandlung profitieren. Bei Bedarf arbeiten wir mit regionalen und überregionalen (ggf. bundesweit) Epilepsiezentren zusammen.
Die Erkrankung kann Lebenskonzepte und persönliche oder familiäre Planungen in Frage stellen. Auch sind rechtliche Fragen z.B. zur Teilnahme am Straßenverkehr oder für die Berufswahl zu beachten. Als zuverlässige Partner auch für diese Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.

Die Krankheitsvorgeschichte, Bilduntersuchungen des Gehirns (z.B. MRT) und das EEG (Elektroencephalogramm / Hirnstromkurve) sind oft wesentlich zur Diagnosestellung und Therapieentscheidung. Sofern Befunde oder Arztberichte vorliegen empfiehlt es sich meist, diese schon zum ersten Termin mitzubringen. Angehörige oder Vertraute liefern oft wichtige zusätzliche Informationen zum Geschehen und können zum gemeinsamen Arztgespräch gerne begleiten.

Als zuverlässige Partner auch für diese Fragen stehen wir Ihnen gern zur Seite.

Migräne und Kopfschmerzen zählen zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Trotz intensiver Diagnostik finden sich nur in den seltensten Fälle eine Ursache dafür. Dennoch gibt es viele Möglichkeiten, betroffenen Patientinnen und Patienten zu helfen.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung ist die diagnostische Einordnung der Kopfschmerzform (z.B. Migräne, Spannungskopfschmerz, Cluster-Kopfschmerz) und die Abgrenzung zu anderen neurologischen Erkrankungen wie z.B. der Trigeminusneuralgie oder dem atypischen Gesichtsschmerz. Hierzu bedarf es weiterer Untersuchungen, die wir gerne für Sie veranlassen.

Wir beraten Sie bezüglich aller nicht-medikamentösen und medikamentösen Behandlungsmöglichkeiten. Sämtliche zugelassene Medikamente können von uns verordnet bzw. angewandt werden. Neben der Akuttherapie setzen wir in schweren Fällen auch Medikamente zur Prophylaxe ein. Bei der besonders schweren Form der „chronischen Migräne“ kann von uns auch eine Behandlung mit Botulinumtoxin (Botox®) durchgeführt werden.

Bei Frauen ist die Migräne oft zyklusabhängig oder beeinflussbar durch die Einnahme oraler Kontrazeptiva (die „Pille“). Sollte dieser Verdacht vorliegen bieten wir Ihnen auch eine fachärztliche gynäkologische Beurteilung an und beraten sie bezüglich möglicher therapeutischer Maßnahmen.

Bei Beschwerden stellen sie sich bitte immer am Anfang der Sprechstunde vor oder
vereinbaren Sie einen Termin per Mail info@alexakrumme.de oder telefonisch.

Sprechzeiten in Birkenwerder

Bitte kommen Sie allein zu Ihrem Termin, ohne Begleitung und ohne Kinder.

Reguläre Sprechzeiten

Montag

Gynäkologische Sprechst.
08:30 – 13:00Uhr &
14:00 – 18:00Uhr

Psychiatrische Sprechst.
9:00 – 13:00 Uhr
&
14:00 Uhr – 17:00 Uhr

Dienstag

Gynäkologische Sprechst.
09:00 – 12.30 Uhr &
13.30 – 16.00+ Uhr und nach Vereinbarung

Psychiatrische Sprechst. 09:00 – 16:00 Uhr

Mittwoch

Gynäkologische Sprechst. 08:00 – 13:00 Uhr

Psychiatrische Sprechst.
09.00 – 17.00 Uhr

Donnerstag

Gynäkologische Sprechst.
08.00 – 13.00 Uhr &
14.00 – 18.00 Uhr jede ungerade Woche

psychiatrische Sprechst.
9:00 – 15:00 Uhr

Freitag

Psychiatrische Sprechst.
09.00 – 13.30 Uhr

Anti-Aging-Sprechstunde

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